Der alljährlich wiederkehrende Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen fand mit allen 99 Schülern und Schülerinnen statt. Die diesjährigen Klassensiegerinnen waren Louisa Weber (6f), Jasmin Scherer (6a), Anna-Luca Ames (6am) und Carolina Becker (6m). Bei der Textauswahl waren die unterschiedlichsten Themen vertreten: Louisa las aus Cornelia Funkes „Tintenherz“, Jasmin erzählte Magisches aus Thomas C. Brezinas „No Jungs“ und Anna-Luca las im Computerkrimi „Level 4″ von Andreas Schlüter, in der die Kinder die Herrschaft übernehmen.

Die Ermittlung des Schulsiegers hat auch in diesem Jahr in der Schulbibliothek stattgefunden. Frau Weber, Frau Fleischmann und Frau Schambil bildeten die Jury. Schulsiegerin wurde Carolina Becker aus der 6m, die in die weitere Runde zum Kreisentscheid geschickt wird. Carolina las aus dem Jugendbuch „Smaragdgrün“ von Kerstin Gier.

Der Vorlesewettbewerb

Lesen – das kann am Gymnasium jeder. Gut lesen – das können schon längst nicht mehr alle. Und gut vorlesen – das ist tatsächlich eine Kunst, die nur wenige beherrschen. Aber man kann es üben. Jedes Jahr aufs Neue treten alle Sechstklässler zum Lesewettstreit an. Seit mittlerweile 50 Jahren hat der vom Börsenverein des deutschen Buchhandels bundesweit ausgeschriebene Vorlesewettbewerb Tradition.
Das Prinzip ist ganz einfach: Erst wird innerhalb der Klasse im Deutschunterricht kräftig geübt und der Klassensieger ermittelt. Wenn die Klassensieger gegeneinander angetreten sind, steht am Ende der Schulsieger fest, der wiederum in der nächsten Runde zusammen mit anderen Schulsiegern starten darf. Und so weiter!

Gut vorlesen zu können macht richtig Spaß und von einem guten Vorleser vorgelesen zu bekommen, ist ein echter Genuss. Da lohnt es sich doch, richtig gut zu werden, oder?