Philosophie

Bei einer ausreichenden Anzahl von Interessenten oder in Kooperation mit den anderen beiden Saarlouiser Gymnasien (MPG und SGS) kann ab der Klassenstufe 10 Philosophie als zweistündiges Wahlpflichtfach und in der Hauptphase der Oberstufe Philosophie als G-Kurs oder gar als 4-stündiges Neigungsfach angeboten werden. Bei einer kontinuierlichen Belegung der Kurse in 10, 11 und 12 kann Philosophie im Abitur mündliches Prüfungsfach sein und unter bestimmten Vorrausetzungen im Neigungsfach sogar schriftlich geprüft werden.

Philosophie beginnt, wenn uns die im alltäglichen Umgang vertraute Welt frag-würdig zu werden beginnt. Wenn wir nicht einfach hinnehmen, dass die Sonne morgens auf und abends untergeht, sondern wir wissen wollen warum. Philosophieren ist eine Eigenschaft, die mit dem Menschsein ursprünglich verbunden ist, mit der Neugier, dem Wissenwollen und der Fähigkeit, über die Welt verwundert zu sein.

Im Philosophieunterricht arbeiten die Schülerinnen und Schülern an den Voraussetzungen für ein systematisches Nachdenken über theoretische und praktische Fragen des menschlichen Lebens. Durch eine fortwährende kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftstheoretischen und weltanschaulichen Standpunkten, mit Texten und Themen aus der Philosophie- und Literaturgeschichte und mit Fallbeispielen aus dem Alltag wird die reflexive Urteilsfähigkeit und Mündigkeit der Schülerinnen und Schüler beständig trainiert und ausgebildet.

Neben dem Erwerb eines breitgefächerten philosophischen Basiswissens (in systematischer und historischer Hinsicht) entwickeln die Schülerinnen und Schüler im Philosophieunterricht auch methodisch- systematische Kompetenzen wie:

  • die Fähigkeit gedankliche Zusammenhänge darzustellen und zu problematisieren,
  • die Fähigkeit Texte und andere Ausdrucksformen menschlichen Selbstverständnisses, zu analysieren, zu interpretieren und zu problematisieren,
  • die Fähigkeit und Bereitschaft  auf die eigenen Voraussetzungen zu reflektieren sowie
  • die Fähigkeit mit anderen einen konstruktiven Dialog zu führen.

Philosophieunterricht bedeutet also zweierlei: Zum einen die Beschäftigung mit Antworten der Philosophiegeschichte auf grundlegende existentielle Fragen wie: „Was kann ich wissen?“, „Was darf ich hoffen?“ „Was soll ich tun? und „Was ist der Mensch?“, zum anderen das „Philosophieren“ als eine praktische Tätigkeit, die die Anlässe für ihr Nachdenken und Reflektieren aus dem Alltagsbewusstsein und dessen Vorverständnis nimmt und versucht dieses gemeinsam zu prüfen, aufzuklären, zu begründen und zu systematisieren.

Philosophie musst du studieren und wenn du nicht mehr Geld hättest als nötig ist, um eine Lampe Öl zu kaufen und nicht mehr Zeit als von Mitternacht bis zum Hahnenschrei.

(Friedrich Hölderlin)


Philosophielehrerinnen und -lehrer

  • Frau Katrin Gutknecht
  • Frau Nora Kleuser
  • Herr Wolfgang Kopp

Lehrpläne

PDF icon Lehrplan Philosophie


Links

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