RSG erhält Preis des Ministers für die erfolgreiche Teilnahme beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“ 2015

Auch in diesem Jahr präsentierte sich das RSG äußerst erfolgreich beim Wettbewerb Schüler experimentieren. Mit fünf Projekten war die Schule dieses Jahr vertreten- alle wurden ausnahmslos mit Preisen ausgezeichnet. Für diese tolle Gesamtleistung wurde Schulleiter Uwe Peters der mit 750,-€ dotierte Preis des Ministers von Bildungsminister Ulrich Commerçon überreicht.

Im Einzelnen war das RSG mit drei Projekten im Fachbereich Chemie und zwei Projekten im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften vertreten.

Die Chemiker konnten an die erfolgreiche Tradition in diesem Fachbereich anknüpfen.

1. Preis Chemie: Omnia Boukoftane

Omnia Boukoftane gelang es in ihrem Projekt „Knoblauch als Quelle von natürlichen Fungiziden“ die pilzabtötende Wirkung des Stoffes Allicin nachzuweisen. Sie konnte dabei eindeutig zeigen, dass zwei im Knoblauch getrennt lokalisierte Stoffe (Alliin und Alliinase) erst bei Kontakt miteinander das nur kurzzeitig stabile Allicin bilden. Durch eine methodisch aufwendige und anspruchsvolle Vorgehensweise konnte sie die beiden Stoffe getrennt aus Knoblauch extrahieren und nachweisen, dass sie alleine keine pilzabtötende Wirkung besitzen. Omnia überzeugte die Jury durch ein hohes Maß an Selbständigkeit und Fachwissen sowie eine überzeugende Projektpräsentation.

3. Preis Chemie: Emma Beyer und Lea-Marie Burger

„Oxireiniger – nicht nur sauber, sondern Sauerstoff“ lautete das Thema von Emma Beyer und Lea-Marie Burger. Die beiden Schülerinnen der Klasse 7AFM untersuchten in ihrem Projekt die Wirkungsweise von Oxireinigern und verglichen deren Wirkung, anhand einiger Beispiele aus dem Alltag, mit einigen Haushaltsmitteln. Ihre Arbeit war gekennzeichnet durch eine durchdachte, naturwissenschaftlich korrekte Vorgehensweise. Insbesondere die Projektpräsentation war vorbildlich.

Sonderpreis der Firma Flavex Naturextrakte: Marius Bies und Filip Mrsic

Marius Bies und Filip Mrsic konnten sich bei ihrem ersten Auftritt in diesem Wettbewerb über einen Sonderpreis für ihre Arbeit über die Inhaltsstoffe der Cola freuen.

 

Im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften konnten die Schüler des RSG ebenfalls überzeugen.

1. Preis Geo- und Raumwissenschaften: Jana Bies und Helena Rutz

Tschernobyl 1986. Das Reaktorunglück ist scheinbar schon lange her. Jana Bies und Helena Rutz gingen in ihrem Projekt der Frage nach, ob man die Auswirkungen dieser Katastrophe noch heute bei uns nachweisen kann. Dazu untersuchten sie unterschiedliche Waldpilzarten aus unterschiedlichen Regionen auf Radioaktivität. Die beiden Schülerinnen der Klasse 9MF1 konnten selbst heute noch erhöhte Strahlungswerte in Waldpilzen nachweisen. Sie stellten einen Zusammenhang zwischen dem Niederschlag 1986 sowie der Bodenart und der gemessenen Strahlung her.

2. Preis Geo- und Raumwissenschaften: Kathrin Kolling, Nils Block und Benedict Fey

Kathrin Kolling, Nils Block und Benedict Fey verglichen den Einfluss unterschiedlicher Tenside auf die Mobilität von Schadstoffen im Boden. Sie konnten dabei feststellen, dass je nach Art des Tensids sich die Beweglichkeit der Schwermetallionen im Boden deutlich erhöht und die Ionen somit durch ihre erhöhte Konzentration das Grundwasser schädigen können.

 

Betreut wurden die Arbeiten von Monika Reiter und Dominik Tince, der darüber hinaus mit dem Betreuerpreis ausgezeichnet wurde.

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