Das Robert-Schuman-Gymnasium kann dieses Jahr erneut stolz auf seine Jungforscherinnen und Jungforscher sein. Nachdem bereits den bis 14-Jährigen beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“ der „Jugend forscht“ Schulpreis verliehen wurde, konnten die älteren Schülerinnen und Schüler beim Wettbewerb „Jugend forscht“ nahtlos an die Leistung des Vorjahres anknüpfen und dafür sorgen, dass das RSG erneut als erfolgreichste Schule ausgezeichnet wurde.

Zu diesem tollen Erfolg hat eine Rekordbeteiligung von 27 Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Fachbereichen beigetragen.

Unsere Preisträger nach Fachbereichen:

Chemie:

Hier dominierte unsere Schule den Wettbewerb und erzielte die ersten drei Plätze, wobei der erste Platz nicht vergeben wurde.

2. Platz: Jana Bies und Helena Rutz

„Silly Putty – Die ist doch nicht blöd!“ lautete das Thema der beiden Schülerinnen der Klasse 10. Sie stellten in ihrem Projekt sogenannte „intelligente“ Knete her. Diese nicht newtonsche Flüssigkeit verfügt  je nach Gegebenheiten über unterschiedliche Eigenschaften. Ausgehend von den Grundlagen der Silikonchemie entwickelten sie im Verlauf ihrer Arbeit eine zielführende Synthesemöglichkeit. Jana und Helena konnten sich über 200,-€ Preisgeld freuen.

2. Platz: André Dussing und Christoph Hilgert

André Dussing und Christoph Hilgert gewannen in ihrem Projekt „Natürlich schmerzfrei – Alternativen zu Aspirin“ aus Naturstoffen den Wirkstoff Salicylsäure. Sie konnten damit einen Zusammenhang zwischen der schmerzlindernden Wirkung der Weidenrinde und der Wirkung von Aspirin herstellen. Die Jury verlieh auch diesem Projekt den 2.Preis.

3. Platz: Celine Roser

Inspiriert vom Leuchtverhalten verschiedener Stoffe unter UV-Licht entwickelte Celine Roser einen Lack, der unter UV-Licht charakteristisch leuchtet. Dazu extrahierte sie natürliche Farbstoffe z.B. aus Chinarinde und vermischte sie mit einem farblosen Acryllack. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Geo- und Raumwissenschaften:

2. Platz: Kathrin Kolling, Benedict Fey und Nils Block

Die „Untersuchung von Bodenproben aus dem Saarlouiser Raum“ war das Thema der drei Sieger des Wettbewerbs „Schüler experimentieren“. Sie untersuchten Böden aus dem Raum Saarlouis u.a. auf verschiedene vergleichbare Eigenschaften wie Schadstoffgehalt, Nitratgehalt und Wasserspeicherfähigkeit. Hochgradig strukturiert und genau führten sie ihre Versuche aus, werteten sie sorgfältig aus  und präsentieren sie professionell.

Technik:

2. Platz und Umweltpreis: Lea Burger

Lea Burger gelang es in ihrem Projekt „Wärme aus Kompost“ einen Biomeiler aus Kompost aufzubauen und dessen Energie zu Heizzwecken zu nutzen. Darüber hinaus entwickelte sie Ansätze zur Energiespeicherung mit Hilfe von Latentwärmespeichern.  Die Siegerin im Wettbewerb „Schüler experimentieren“ konnte auch in der starken Technikkonkurrenz glänzen und durfte sich über ein Preisgeld in Höhe von 450,-€ freuen.

3.Platz und Sonderpreis Sparkasse: Fabiana Pirritano und Janis Groß

Die beiden Teilnehmer des Seminarfachs „Jugend forscht“ setzten sich zum Ziel „Die Windel von morgen, schon heute“ zu entwickeln. Diese Windel soll durch ein Lichtsignal angeben, wann eine Windel gewechselt werden muss. Für ihren vielversprechenden Ansatz wurden sie mit dem 3.Platz und einem Sonderpreis belohnt.

Die Sonderpreisträger nach Fachgebieten:

Arbeitswelt:

Sonderpreis der Arbeitskammer: Stefanie Burch „Lärm-mehr als nur Schall und Rauch“

Sonderpreis der Arbeitskammer: Simon Fedick und Emil Sajkevic „Lernen sorgenfrei zu lernen“

Biologie:

Sonderpreis ME Saar: Alma Hasanagic und Yannik Köster „Einflüsse auf das Pflanzverhalten“

Technik:

Sonderpreis STEAG: Peter Spies und Lars Scholly „Sicher und schnell zu perfektem Anfeuerholz“.

Den beiden Seminarfachteilnehmern gelang es einen Anfeuerholzspalter auf Basis eines Wagenhebers zu bauen. Peter und Lars ließen sich bei der Entwicklung auch durch Rückschläge nicht von ihrem Ziel abbringen und verbesserten ihr Produkt Schritt für Schritt. Das Endergebnis kann sich sehen lassen und wurde auch von vielen Projektbetrachtern und dem Fernsehen interessiert wahrgenommen. Auch wenn es nicht für einen der ersten drei Plätze im starken Technikfeld gereicht hat, ein super Projekt!

Betreut wurden die Arbeiten von Julia Aspenleiter, Monika Reiter und Dominik Tince.