Am Montag, den 18.04.2016, traten wir um kurz vor 8 Uhr die 5-stündige Busfahrt nach Lille an. Trotz der frühen Stunde hörten wir schon laut Musik und die Vorfreude war deutlich zu spüren. Am Ende der langen Fahrt waren natürlich alle müde und hungrig. Nach einem herzlichen Empfang der Schulleitung gab es Mittagessen in der Kantine. Einen ersten Eindruck von unserer Partnerschule konnten wir uns verschaffen, als wir nach dem Essen über das riesige Schulgelände geführt wurden. Besonders beeindruckend war die schuleigene Kapelle. Danach holten uns die Eltern unserer Austauschschüler ab und wir lernten unsere Gastfamilie kennen.

Am zweiten Tag besuchten wir Lille und nach einer Stadt-Rallye, die uns zu den besonders schönen Plätzen führte, war noch Zeit, die Stadt in kleinen Gruppen unsicher zu machen. Anschließend stand ein Bowling-Turnier auf dem Plan, das allen gut gefiel.

Mittwochs hatten wir in den Klassen unserer Austauschschüler Unterricht in verschiedenen Fächern. Von Sport bis Geschichte war alles mit dabei. Ab 13 Uhr hatten wir Freizeit, die wir mit den Familien verbrachten.

Am nächsten Tag fuhren wir ans Meer: nach Bologne-sur-mer, südwestlich von Calais. Nach einem Besuch der Unterwasserwelten  Nausicaà tobten wir uns am Strand aus. Dabei entstanden tolle Fotos. In Bergues, einem kleinen Ort in der näheren Umgebung, machten wir die „Ch’ti“-Tour. Dort konnten wir uns die bekannten Häuser aus „Willkommen bei den Sch’tis“ beziehungsweise „Bienvenue chez les Ch’tis“ anschauen.

Freitags hatten wir erneut Unterricht am Collège und besuchten das CDI, das in etwa unserer Bibliothek entspricht. Abends stieg die Abschiedsparty mit Buffet und leckeren Getränken. Bei der Gelegenheit wurden die Sieger der Stadt-Rallye und des Bowling-Turniers bekannt gegeben.

Am Samstagmorgen hieß es auch schon Abschied nehmen und gegen 8 Uhr traten wir die Heimreise an. Gegen halb zwei waren wir zurück am RSG und konnten unseren Eltern von einer aufregenden Woche erzählen. Am besten gefielen uns die Ausflüge nach Bologne-sur-mer, insbesondere das Meer, aber auch die Unterwasserwelten waren sehr beeindruckend.